Ausstellung + Dialog + Aktion

Augenblick mal

Besucht unsere aktuellen Foto-Ausstellung im Bildungszentrum, mit der wir diesmal unsere eigene Arbeit in Sprockhövel zum Thema machen. Gezeigt wird eine uns wertvolle, wenn auch notgedrungen begrenzte Auswahl fotografischer Momente aus zehn aufregenden Entwicklungsjahren – von der Grundsteinlegung für den Neubau 2009 und dem Umzug vom alten ins neue Haus bis heute.

BILDUNG IN BILDERN Die Bilder sind ein Dankeschön allen, die an über zehn Jahren Veränderung aktiv mitgewirkt haben. Und: Eine Information für alle, die täglich neu hinzukommen. Sie wollen dazu ermuntern, die Zeit und die Dinge gemeinsam Revue passieren zu lassen. Und anregen, sich der persönlich wichtigen „Momente“ und eigener Erfahrungen zu erinnern bzw. neue Fotos, Themen und "Souvenirs" hinzuzufügen.

AUGENBLICK MAL Die Ausstellung ist keinesfalls fertig und vollständig. Wie alles in diesem Haus, darf und soll sie sich in 2020 verändern und weiter wachsen. Natürlich unter Beteiligung von allen, die daran Freude haben. Gute Ideen, Anregungen Feedback und Grüße (zum Beispiel in unserem Gästebuch) sind jederzeit willkommen. 

readaktion@igmetall-sprockhoevel.de

PS. Die folgenden Texte und Fotos sind nur ein Appetitmacher auf den Besuch der Ausstellung vor Ort im Haus.

1968 | GRUNDSTEINLEGUNG
FÜR DAMALS EUROPAS GRÖSSTES GEWERKSCHAFTLICHES BILDUNGSZENTRUM.

Die 60er und 70er Jahre – Reformstimmung und Aufbruch überall. Ganz vorne mit dabei ist die IG Metall, die mehr Mitglieder gewinnt, neue Konzepte vorantreibt und Vertrauensleute und betriebliche Bildungsobleute einsetzt.

Das auf Drängen der Gewerkschaften novellierte Betriebsverfassungsgesetz verankert 1972 erstmals den Weiterbildungsanspruch von Betriebsräten. Folgerichtig wird von der IG Metall in Bildung investiert.

Nach dreijähriger Bauzeit öffnet am 03. September 1971 das Bildungszentrum Sprockhövel im Beisein des Bundespräsidenten Gustav Heinemann seine Pforten.

 

„In unserer Bildungsarbeit ... geht
es letztlich um die Aneignung eines
größeren Freiheitsspielraumes,
mehr Rechte, weniger Bevormundung
und mehr Demokratie.“

Otto Brenner
zur Eröffnung 1971

2009 | STARTSCHUSS FÜR DEN NEUBAU –
SICH ÄNDERN, UM ERFOLGREICH ZU BLEIBEN.

Nach fast 40 Jahren hätte die notwendige und extrem aufwändige Komplettsanierung des Hauses den Seminarbetrieb über Jahre zum Erliegen gebracht.

Man entschied sich für die Alternative: Errichtung eines Neubaus – und das bei laufendem und uneingeschränktem Seminarbetrieb.

Nachhaltig: Die Verbrauchskosten für Energie- und Bewirtschaftung wurden durch Dreifach-Verglasung, Wärmedämmung, neuste Technik und Erdwärme um rund 80 Prozent reduziert.

Natürlich: Die Außenanlage wurde nach dem Abriss renaturiert und – soweit es das uns angrenzende Naturschutzgebiet zulässt – mit attraktiven Sport- und Freizeitanlagen aufgewertet. Die bebaute Grundfläche wurde zugunsten der Landschaft deutlich reduziert.

Die Zielsetzungen: Lernförderliche Bedingungen, moderne Lerntechnik, zeitgemäßer Hotelstandard und Service, nachhaltiges Wirtschaften.

Nach der Grundsteinlegung am 14. Dezember 2009 starteten planmäßig die Bauarbeiten.

„Wir sind mit unserer Bildungsarbeit
erfolgreich, wenn es gelingt, dass
unsere Teilnehmenden in Betrieb und
Gesellschaft etwas bewegen wollen.“

Fritz Janitz
Leitungsteam Sprockhövel
2008 bis 2019

2010 | DAS ECKIGE RUND MACHEN –
ZUSAMMEN NACH VORNE DENKEN.

Die Entscheidung für Abriss und Neubau war damals für manche ein Schock und für alle eine riesige Herausforderung – vor allem natürlich für unsere Belegschaft im Bildungszentrum.

Mit dem Neubau waren hohe Erwartungen an Inhalt und Form – auch an den Gesamtauftritt für zeitgemäße Bildungsarbeit verbunden.

Ehrgeizige Ziele: Die Neuaufstellung ganzer Arbeitsbereiche, der Bruch mit eingespielten Routinen und Rhythmen, das Hineinwachsen in teils ganz neue Aufgaben und Rollen. Die personellen Umbesetzungen und die Bereitschaft zur eigenen Weiterbildung, der Umgang mit Ängsten und Anforderungen. All das musste geplant und vorbereitet werden.

On Top: Handfeste Belastungen und Belästigungen durch die Baustelle für Team und Teilnehmende.

Eine Teamleistung! Im Wörtchen „Bildung“ entdeckten wir das unter Metaller*innen geschätzte „kollegiale Du“. Wir betonten es für unsere Zwecke grafisch und beherzigen es seither vor allem selbst: Ohne viel Kollegialität, echten Kooperationswillen, Kreativität und auch Talent zur Improvisation wären die nicht leichten Aufgaben kaum zu stemmen gewesen.

„Iss, was gar ist. Trink, was klar ist. *)
Sprich, was wahr ist!“

Richtfest-Motto

*) Im Zweifel frisches Wasser;
übrigens in Sprockhövel seit Sommer 2019 nur noch
aus dem Glas statt aus der Plastikflasche.

2011 | BAUSTELLE BETRETEN –
AUSDRÜCKLICH ERWÜNSCHT.

Wir zeigen uns experimentierfreudig: Bereits in der Bau- und Übergangszeit galt es, den inhaltlich-visuellen Gesamtauftritt unserer künftigen Bildungsarbeit zu entwickeln, zu planen und sichtbar werden zu lassen. Im Fokus: ein zeitgemäßes Seminarangebot, der neue Servicegedanke und ein stimmiges Gesamtkonzept

Wir zeigen uns kommunikationsfreudig: Um geplante Neuerungen kommunikativ zu begleiten, setzen wir auf Transparenz, Offenheit und Dialog sowie einige „versüßende“ Highlights. Hilfreich: Unser Kiosk, mit dem wir vor Ort und unterwegs das direkte Gespräch suchen.

Wir setzen (ein) Zeichen: Unser Signet für den Wandel – der Schmetterling – verband die organische Form der neuen Architektur mit dem kraftvollen IG Metall-Logo.

Frohe Gründe zum Feiern: Das Richtfest am 01. Oktober 2010, die Eröffnung des neuen Hauses am 09. September 2011 und der Empfang der ersten Seminare. Die zwei „Sahnehäubchen“ waren gut vorbereitet: Die neue Homepage von Sprockhövel und die Einführung einer Dachmarke für die gewerkschaftliche Bildung der IG Metall auf dem Gewerkschaftstag in Karlsruhe: gemeinsam nutzbar für alle anderen Bildungszentren sowie die regionale Bildungsarbeit.

„Sei selbst die Veränderung,
die Du in der Welt bewirkt sehen willst!“

Unser Leitmotto in der Bauphase –
frei nach Mahatma Gandhi

2012 | ALTES GEHEN LASSEN KÖNNEN.
NEUEN IDEEN RAUM GEBEN.

Um aus einem neuen Haus auch einen guten Platz für engagierte Metaller*innen zu machen, bedarf es mehr als das Auspacken von Umzugskisten.

Sprockhövel reloaded: Motivierte Metaller*innen und die Belegschaft möblierten die anfängliche Leere schnell mit spannenden Projekten, eigenen Ideen und ihrer positiven Energie. Beispiele aus 2012: IG Metall Bildungstagung, die erste Tarifrunde, die Operation Übernahme, an der sich auch unser Handlungsfeld Jugend rege beteiligte. Und natürlich unsere kreative Sommerschule, die auch das neue Sprockhövel fix zum atmosphärischen „Mehrgenerationenhaus“ machte.

Good Old School: Derweil hieß es endgültig Abschied nehmen vom alten Haus und seinen Vorzügen. In der fast 40-jährigen Geschichte beherbergte es rund 500.000 Gäste: Für viele bis heute Aktive war es ein echter Kraftort für die persönliche Entwicklung und gehört fest zur gewerkschaftspolitischen Biographie.

Bye bye Junimond: Am 9. Januar 2012 startete der sechs Monate dauernde Abriss. Wie geplant, fielen am 31. Mai die letzten Mauern. Der Trompetenbaum links vom Blockhaus markiert bis heute als „Landmarke“ den ehemaligen Haupteingang.

„Leben wie ein Baum,
einzeln und frei
doch brüderlich wie ein Wald,
das ist unsere Sehnsucht.“

Nazim Hikmet

2013 | „ARBEITSZEIT IST LEBENSZEIT“
DEN NERV TREFFEN. NEUE BEGEGNUNG SUCHEN.
INSPIRIEREN UND BETEILIGEN.

Mit einem Wettbewerb griffen wir sehr frühzeitig den wichtigen Beginn der „neuen Arbeitszeitdebatte“ in der IG Metall auf. Das Ziel: Ein akzeptiertes Wandbild für die Fassade. Der ungewöhnliche Weg: Viel Beteiligungsorientierung und die Anstiftung zu einem inspirierenden Dialog.

Urban Art meets Union: Gemeinsam mit der IG Metall Köln Leverkusen wurden wir offizieller Partner und Festivalstandort des City Leaks Urban Art Festival Cologne. Unterstützt durch die Festivalmacher gelang es, sieben internationale Künstler*innen für das Thema und den Fassadenwettbewerb zu gewinnen.

Qual der Wahl: Das Kölner Gewerkschaftshaus und Sprockhövel waren Ausstellungsorte für die Entwürfe: Spannende Meeting-Points für ein junges, eher gewerkschaftsfernes Festival-Publikum im Dialog mit neugierigen Metaller*innen. Eingeladen wurde zu „Publikums-Votings“ und Jury-Debatte.

Flieg Vogel, flieg! Trotz kräftiger Herbstböen wurde der Gewinner-Entwurf von Debug Visuals als 20 x 8 Meter großes Wandbild realisiert: Ein frecher Vogel, der uns sein Lied von Freiheit und Selbstbestimmung – in Arbeit und Leben – sang.

Platz da für neue Ideen: Das Bild fiel im Sommer 2019 der
Renovierungsbedürftigkeit der Gesamtfassade zum Opfer.
Kein Grund zur Traurigkeit – gute Street-Art versteht sich
als kritische, doch immer nur temporäre Kunst.

2014 | EUROPA. UNSER JOB!
DIE WIRTSCHAFT GLOBALISIERT SICH,
GEWERKSCHAFTEN AUCH?

Im Frühling 2014 machten wir Sprockhövel zum „offenen Atelier“ – anlässlich der Europawahl. Dabei schauten wir dem englisch-amerikanischen Künstler Max Rippon bei der Arbeit über die Schulter:

Europa-Bilder verändern (sich)! Was macht die Idee von Europa politisch wieder „sexy“? Was erleichtert die Gründung/Arbeit Europäischer Betriebsräte? Wie gelingt es, transnationale Zusammenarbeit von Gewerkschafter*innen anzustiften und nachhaltige Kooperationen aufzubauen?

„In Exchange!“ (Im Austausch): Mit Max sichteten wir die internationale Presse. Sieben Zitate, Schlagzeilen und Geschichten wählten wir aus. Diskutierten, verbreiteten und verlinkten sie: Jugendarbeitslosigkeit in Spanien, Wahl- und Bürgerrechte, der Vormarsch von Nationalismen überall u.v.m.. Der Clou: Jedes der sieben Einzelbilder bestand auch für sich aus sieben Einzelteilen, die wir immer neu variieren und zusammensetzen konnten. Die Bild-Botschaft immer anders – und dennoch gleich:

„Europa. Unser Job!“ Mehr Demokratie, die Durchsetzung der Angleichung ökologischer und sozialer Standards und solidarisches Handeln – in Europa und international – erfordern den systematischen Aufbau funktionierender Netzwerke.

Herzensanliegen, aber auch „dicke Bretter“ für die IG Metall und eine zukunftsweisende Bildungsarbeit.

„Wer an Europa zweifelt, wer an
Europa verzweifelt, der sollte Soldatenfriedhöfe
besuchen!“

Jean Claude Juncker

2015 | „WIR SCHAFFEN DAS!“
KLARE KANTE GEGEN RECHTS –
MENSCHENRECHTE SIND UNTEILBAR

Gerne erinnern wir uns an die praktisch gelebte Hilfsbereitschaft, die gut gelaunte Solidarität und neue Nachbarschaft am Tag der Offenen Tür 2015.

Gemeinsamkeit herstellen: Auch Sprockhövel spendete damals erst einmal Töpfe, Pfannen und andere Sachmittel. Kolleg*innen zeigen Engagement, investieren Zeit und Know-how, nutzen ihre Kontakte. Unvergessen: die Geige von Aldo. Selbst gerade erst als Flüchtling eingetroffen, eröffnete er mit uns, trotz ungeklärtem eigenen Aufenthaltsstatus, mit seiner Musik die Ausstellung von Pro Asyl und IG Metall.

Vielfalt fördern!: Seither organisieren wir (auch im eigenen Haus) Praktikums- und Ausbildungsplätze, verfeinern einschlägige Seminarformate, sind mit der Initiative „Respekt!“ unterwegs, informieren über die wichtige Arbeit der Seenotretter*innen, pflegen den Kontakt zur Flüchtlingshilfe und anderen, die dran bleiben! Lernten endlich Tee auch, frisch und auf einem Samowar zuzubereiten.

Verschiedenheit achten: „Die IG Metall steht mit ihren Werten für eine solidarische, offene, tolerante und vielfältige Gesellschaft. Völkisch nationalistischer, rassistischer oder auch sexistischer Programmatik bieten wir keinen Raum.“ Gegen Hass und Hetze! Keine Spaltung der Belegschaften. Keine Zusammenarbeit mit rechtspopulistischen Parteien wie der AfD. Dies bekräftigte die IG Metall auch in einer Resolution auf dem Gewerkschaftstag 2019 in Nürnberg.

Doch machen wir uns ehrlich dabei: Wer, wenn nicht wir? Wo, wenn nicht hier?

„Nichts ist hilfreicher
als eine Herausforderung,
um das Beste in einem Menschen
hervorzubringen“.

Sean Connery

2016 | DAS LQW-ZERTIFIKAT –
LERNER*INNEN-ORIENTIERTE QUALITÄT FÜR UNSERE WEITERBILDUNG.

Unsere Bildungsarbeit profitiert vom offenen Erfahrungsaustausch unter Kolleg*innen, fachlicher und politischer Expertise sowie der Organisationskraft und Kampagnenfähigkeit als IG Metall.

Die Konkurrenz mit privaten Bildungsanbietern müssen wir nicht scheuen. Im Gegenteil – wir vermitteln nicht nur theoretisches Wissen über neue Tarifverträge, wir machen sie. Wir kennen die maximalen Spielräume von Mitbestimmung aus der Praxis. Wir stellen uns Zukunftsfragen, liefern ständig aktualisiertes Fachwissen und haben einen offenen, handlungsorientierten, emanzipativen Bildungsbegriff.

Klar. Kollegial. Kompetent. Unsere Bildungszentren sind selbstbestimmte Lernorte, bieten Orientierung und Reflexion. Sie sind Treffpunkte für gezielte Vernetzung und Strategiebildung. Sind Marktplatz für Ideen und Erfahrungen. Sind moderne Lagerfeuer der IG Metall. Bieten Anregung und ermöglichen Entschleunigung.

Zertifizierte Qualität: Diese Qualität zu halten, zeitgemäß auszubauen und sich immer neue und eigene Entwicklungsziele zu setzen – das ist der Sinn LQWzertifizierter Weiterbildung. Dahinter steht ein gut strukturierter Arbeits- und Entwicklungsprozess aller (!) Beschäftigten des Bildungszentrums.

Aktuell: Das LQW-Zertifikat wurde 2008 erstmals erworben und 2012 und 2016 erneuert. Die Retestierung 2020 wird von uns derzeit bearbeitet.

„Hier kann Mensch lernen,
was er denken kann –
nicht was er/sie denken muss.“

Aus unserem Leitbild

2017 | „KANTINE WAR GESTERN!“
ZEHN JAHRE VERÄNDERUNGSFÄHIGKEIT
HABEN SICH GELOHNT.

In unserem Restaurant schmeckt man die vielen gemeinsam entwickelten und in allen Arbeitsbereichen kontinuierlich umgesetzten Verbesserungen und Neuerungen am feinsten heraus:

„Das hat was!“ Alle sind voll des Lobes über das Servicekonzept und die gute Qualität des vielseitigen Gastro-Angebots: Frische saisonale Küche, Produkte aus der Region, Kräutergarten und Obstwiesen, der hauseigene Honig, gute Hausweine, Selbstgemachtes und immer auch etwas Vegetarisches.

„Das relaxed!“ Der Blick auf unsere uralte Eiche, Rundwege durch Wald und Wiesen, Terrasse und Biergarten, die Feuerstelle und unsere „Blockhütte“, der Fitness-, Sauna- und Massagebereich mit Sportkursen, eine neue E-Bike-Station, Boule & Billiard laden zum An- und Runterkommen ein.

„Das zieht!“ Zum einen natürlich die ganzjährig nutzbare Kinderbetreuung durch das AWO-Team. Zum anderen der gemeinsam betriebene Teamseilgarten, eine Bereicherung für Seminararbeit und Klausuren.

„Das ist beliebt!“ Weitere Schritte zur Verkleinerung unseres „ökologischer Fußabdrucks“. Und die Erprobung sinnvoller digitaler Lernmethoden sowie ganz neuer Organisations- und Kommunikationsformen.

Wovon wir im neuen Gebäude gemeinsam profitieren: kürzere Wege, die helle und freundliche Atmosphäre, mehr Komfort und Gastlichkeit – neue Möglichkeiten.

„Wege entstehen dadurch,
dass man sie geht.“

Franz Kafka

2018 | SPROCKHÖVEL –
DAS „ZUHAUSE“ FÜR DIE TARIFKOMMISSIONEN IN NRW
UND WICHTIGE IG METALL-PROJEKTE.

Zum Blick in den Rückspiegel gehört die enger gewordene Kooperation mit dem Bezirk NRW.

Ob Eisen und Stahl, Metall und Elektro, Handwerk, Holz und Kunststoff, Textil und Bekleidung – im Saal machen sich unsere NRW-Tarifkommissionen für ihre Auseinandersetzung mit dem Unternehmerlager fit. Gut eingespielter Partner ist Sprockhövel, wenn es anschließend um die betriebliche Umsetzung geht.

Wichtig ist zudem die gute Zusammenarbeit bei der gemeinsamen Umsetzung zentraler Projekte und neuer Aufgaben: von „A“ wie „Arbeit + Innovation“ bis „Z“ wie „Zertifikatsstudium für Betriebsrät*innen“ mit der Ruhr Uni Bochum, von „J“ wie „Junge Aktive“ über „T“ wie „Transformationsatlas“ bis „Q“ wie „Qualifizierung“ der ehrenamtlichen Referent*innen in der regionalen Bildungsarbeit.

Treffpunkt Sprockhövel: Wenn es im Saal mal wieder ums Eingemachte geht, dort zu spannenden Themen renommierte Expert*innen auftreten oder auch schon einmal ganz neue Projekte aus der Taufe gehoben werden, freuen sich nicht wenige unserer Seminar-Teilnehmenden über die gute Gelegenheit, Infos und Tipps aus erster Hand zu erhalten oder mal mit den „alten Hasen“ ins Gespräch zu kommen.

„Wir glauben Erfahrungen zu machen;
aber Erfahrungen machen uns!“

Eugène Ionesco

2019 | TRANSFORMATION GESTALTEN
„SIND WIR DER WANDEL,
AUF DEN WIR GEWARTET HABEN?“

Weit oben auf der Agenda auch in Sprockhövel: Die Transformation von Arbeit, Umwelt und Gesellschaft. Das Ziel: Transformation gestalten – fair und sozial, ökologisch und solidarisch.

STOP! Welche Werte uns als Metaller*innen dabei tragen und was für Ziele wir damit verbinden, haben wir auf unserer Sommerkundgebung 2019 in Berlin deutlich gemacht. Und unser Vorgehen mit konkreten Beschlussfassungen auf dem Gewerkschaftstag in Nürnberg ist weit mehr als nur skizziert.

THINK! Transformation und Klimawandel verändern die Arbeitswelt grundlegend. „Um den Wandel gestalten zu können, muss die IG Metall sich öffnen und insbesondere in den Betrieben organisationsstark, konfliktfähig, wertebasiert und kompetent agieren“.

ACT! Besonders mit dem Projekt „Die IG Metall vom Betrieb aus denken“ kommen verantwortungsvolle Aufgaben auf uns zu. In unserer Bildungsarbeit gilt es, die dazu benötigten Kompetenzen zu erlernen, zu reflektieren und weiter zu entwickeln.

Sprockhövel bleibt dafür ein guter Ort.

„Die allermutigste Handlung
ist immer noch, selbst zu denken. Laut.“

Coco Chanel

2020 | SPROCKHÖVEL – „GLÜCK AUF!“
SEI DU SELBST DIE VERÄNDERUNG, DIE DU DIR WÜNSCHST FÜR DIESE WELT.

Wir sind gespannt darauf, wie diese kleine Ausstellung genutzt und verändert wird.

Infos / Führung: Gerne nach Absprache zum Termin mit der Seminar-Leitung als gemeinsamer
Rundgang.

Kontakt / Ausstellungsmacher*innen: Wir freuen uns über Feedback und Anregung, Wünsche und Ideen Eurerseits: redaktion@igmetall-sprockhoevel.de

VIEL FREUDE MIT DEN BILDERN

“And in the end it‘s not the years
in your life that count; it’s the life
in your years.”

Abraham Lincoln

HINWEISE ZUR AUSSTELLUNG
Die Ausstellung beginnt in Pausen-Treff 1 (EG) mit dem Jahr 2020 und endet vor Pause 2 (1. OG) mit der Grundsteinlegung des Hauses. Die kleine Zeitreise lässt sich als ein chronologischer Rundgang in beide Richtungen antreten. Nutzt das hintere Treppenhaus als direkten Durchgang in die jeweils andere Etage.

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