Alles Wurst oder was?

Gut zu wissen, was drin ist...

28.07.2012 | „Alles hat ein Ende, nur die Wurst hat zwei?“  Bei der heutigen industriellen Produktion von Lebensmitteln kann man sich selbst dessen nicht mehr sicher sein. Und die Verbraucher/-innen  spielen dabei leider oft mit. Deshalb zeigen wir in der Kneipe vom BiZ - ganz praktisch und zum Aufessen – wie man leckere Bratwurst herstellt. Dazu hat Küchenchef Detlef Kortenhoff einen Fleischermeister alter Schule aus seinem Heimatort Schwelm eingeladen.

 
Der Grillabend zum Seminarabschluss wurde so zum kleinen Erlebnis. Bei strahlendem Sonnenschein wurde von Vater & Sohn Ranft – vor den Augen der Seminarteilnehmer – frische Bratwurst gefüllt, die dann direkt auf dem Grill landete. Dazu Fleischermeister Jürgen Ranft: „Über die Güte des Fleischs entscheidet regionale Herkunft, gesunde Tierhaltung und Qualität des Futters sowie eine frische Zubereitung. Gutes Fleisch kann dabei ein gelernter Metzgermeister mit der Hand fühlen...“

Laut EG Verordnung ist es dagegen zugelassen, mit Phosphatzugabe und anderen Konservierungsmitteln die Wurst haltbarer und  damit billiger, lager- und transportfähig zu machen. Dabei wird übrigens meist auch der Anteil von Fett drastisch erhöht: „Das Ganze begünstigt die industriellen Großbetriebe und macht es damit erst möglich, im großen Stil Billigfleisch auf den Markt zu werfen. Kleine Metzgereibetriebe, die auf Qualität achten, können und wollen da nicht mithalten“, sagt Jürgen Ranft. Seine Empfehlung: „Lieber eine gute Wurst statt zwei billige und dafür wissen und genießen, was drin ist...“ Gesagt, getan! Und allen hat´s geschmeckt...

Wer das Ganze verpasst hat: Der nächste Grillabend mit eigener "Wurstfabrik" – Fertigung in bester Handwerkstradition –  findet statt am
Montag, den 13. August
in der Sommerschule
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Wir wünschen jetzt schon: Guten Appetit!


MG


Vorschau

Bilderstrecke: Die Original-Sprockhöveler-Bratwurst

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