Antikriegstag 2019

Und die weltweiten Ausgaben für Militär steigen weiter...


30.08.2019 | "Demokratie, Frieden und Freiheit sind keine Selbstverständlichkeit, sondern müssen entschlossen verteidigt werden", heißt es im Aufruf des DGB zum diesjährigen Antikriegstag am 1. September 2019 – 80 Jahre nach dem Überfall Deutschlands auf Polen und dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs.

Und weiter: "Soziale Gerechtigkeit und sichere Zukunftsperspektiven für alle" seien "die wirksamste Antwort auf die Spaltungs- und Ausgrenzungsparolen von Rechtsextremisten und Rechtspopulisten."

Nie wieder Krieg! Nie wieder?

Seit 1957 wird am 1. September von der Friedensbewegung und den Gewerkschaften an die Schrecken des Ersten und Zweiten Weltkriegs sowie an die Folgen von Krieg, Gewalt und Faschismus erinnert.

Das Jahr 2019 mit seinen vielen runden Gedenktagen bringt uns dabei – auch an diesem Sonntag – besonders deutlich in Erinnerung, wie sehr Geschichte und Gegenwart miteinander verbunden sind:

  • 100 Jahre November-Revolution und Weimarer Verfassung
  • 100 Jahre allgemeines Wahlrecht (nutzt es gut an diesem Sonntag in Sachsen und Brandenburg!)
  • 80 Jahre seit dem Überfall auf Polen und damit dem Ausbruch des Zweiten Weltkriegs
  • 70 Jahre seit Verabschiedung des Grundgesetzes und demnächst
  • 30 Jahre Friedliche Revolution und der Mauerfall

"Die Zeichen stehen auf jetzt!"

Erinnern wir uns derer, die für heutige Freiheiten gekämpft und gelitten haben. Vergessen wir nicht die Opfer von Krieg, Flucht und Vertreibung – auch heutzutage. Erweisen wir ihnen unseren Respekt, indem wir hinschauen und handeln, wenn es um das Heute geht. Fragen wir es laut:

  • Warum sind den Herrschenden dieser Welt – und das in diesen Zeiten – die Militärausgaben insgesamt 1,6 Billionen Euro wert?

  • Wieso ist der deutsche Verteidigungsetat seit 2015 um 33 Milliarden Euro auf inzwischen 43,2 Milliarden gestiegen ist? Und:

  • Wie wir verhindern, dass er – vorausgesetzt es kommt zur Einhaltung der Nato-Vorgabe von 2 Prozent – in den nächsten fünf Jahren auf insgesamt 85 Milliarden allein in Deutschland steigt?


Hier der DGB-Aufruf zum Antikriegstag 2019 - diesmal in polnischer und deutscher Sprache.

Seminarteilnehmende im BiZ Sprockhövel finden am 1. September in direkter Umgebung (z.B. Wuppertal, Bochum, Düsseldorf) zahlreiche gute Veranstaltungen. Die Programm-Flyer finden sich im Terminkalender des DGB Nordrhein-Westfalen.


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