Schwestergewerkschaften zu Besuch

Gewerkschaftliche Bildung im DGB

06.07.2012 | 

Vom 4. bis zum 6. Juli begrüßte Ulrike Obermayr, Funktionsbereichsleiterin der IG Metall Bildungsarbeit, zwanzig ganz besondere Gäste in Sprockhövel. Eingeladen waren Verantwortliche der Bildungsarbeit in den DGB-Schwester-Gewerkschaften IG BCE, IG BAU; ver.di, NGG, EVG sowie GEW und Leiter verschiedener gewerkschaftlicher Bildungshäuser. Diese jährlich stattfindende Veranstaltung ermöglicht den kontinuierlichen Austausch zwischen Akteuren der gewerkschaftlichen Bildungsarbeit.

Nach einem Rundgang durch das neue Haus, zusammen mit unserem Schulleiter Fritz Janitz, wurde viel Anerkennendes zum Neubau geäußert – mit diesem Gebäude und seinem Konzept würden hohe Standards für gewerkschaftliche Bildungseinrichtungen gesetzt.

Der Vortrag zum Thema „Qualitätsentwicklung und Referenteneinsatz“ durch Götz Hendricks (QUBIC Beratergruppe GmbH) bot einen inhaltlichen Input und schnitt eine wesentliche Fragestellung aller Anwesenden an: Wie kann eine erfolgreiche und nachhaltige Ausbildung und Anbindung von Referentinnen und Referenten erfolgen?


Jede Gewerkschaft stellte eigene Projekte vor. Dabei wurden vor allem strategische Schwerpunkte der gemeinsamen Arbeit diskutiert. Von IG Metall Seite erzielte die Präsentation der Verbleibstudie der Jugendbildung („Wirkt schnell – hält lang!“) großes Aufsehen und interessierte Rückfragen. In dieser Untersuchung werden Wirkung und Nachhaltigkeit gewerkschaftspolitischer Seminare im Jugendbereich untersucht. Neugierde weckte der Vortag zum Thema Qualifizierung neugewählter Vertrauensleute bei der IG Metall und der Film "Das Betriebsverfassungsgesetz“ (hergestellt durch das AVZ im BiZ Sprockhövel).

Ein übergreifendes Thema aus Sicht aller Gewerkschaften ist die Freistellung für Bildungsurlaub. Die Auseinandersetzung mit den zuständigen Ministerien und Landesregierungen machte den gemeinsamen Handlungsbedarf deutlich. Wie bei vielen anderen Themen wurden auch in diesem Punkt schließlich Verabredungen zur künftigen Kooperation getroffen.

Abends nutzen die Kolleginnen und Kollegen die Nähe zu Wuppertal zu einem Besuch im Engels-Museum. Das Engelshaus bot auch Gelegenheit, um in netter, stimmungsvoller Runde zu essen und angeregt zu plaudern.



Irene Heyer/SYL


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