Marion Rohrbach

Handeln – ganz in ihrem Sinne ...

29.09.2013 | Am 06.09.2013 auf dem Essener Bergfriedhof nahmen viele Menschen auch aus unserem Bildungszentrum gemeinsam Abschied von Marion Rohrbach. Heute und hier veröffentlichen wir die Danksagung von Marions Familie. Ganz im Sinne von Marion sind auch wir dem Aufruf der Familie gefolgt und haben statt zusätzlicher Kränze gespendet für  »Impatientia e.V. Die folgende Danksagung möchten wir hier zum Anlass nehmen, um auch weitere Kolleginnen und Freunde von Marion in der IG Metall, nochmals auf diese Gelegenheit hinzuweisen.
 



Hier der Text von Henni und Waldemar Rohrbach, den Eltern sowie unseres Kollegen Werner Neumann, denen wir auch auf diesem Wege nochmals unser aufrichtiges und mitfühlendes Beileid senden. Auch in unseren Herzen bleibt die Erinnerung:

Zum Tode von Marion – Danksagung der Familie

Liebe trauernde Verwandte, Freunde, Nachbarn,
Kolleginnen und Kollegen von Marion,

wir hatten Euch gebeten, für die Arbeit der »Impatientia e.V. in Mexiko zu spenden. Mehr als 2800 ¤ sind auf dem Konto eingegangen. Dafür tief empfundenen Dank. Wir sind uns bewusst, dass Eure Spenden aus Zuneigung und Vertrauen zu Marion entstanden sind, möchten Euch deshalb etwas über die Arbeit von Impatientia e.V. schreiben.

»Impatientia e.V. ist ein gemeinnütziger  Verein, der seit Mitte der 80iger Jahre zu Fragen der modernen Medizin und des Gesundheitswesens arbeitet, Materialen erstellt und Veranstaltungen organisiert. Seit 1990 unterstützt der Verein in Zusammenarbeit mit einer mexikanischen NGO CCESC (Ausbildungszentrum für Bauern in Ökologie und Gesundheit) die Ausbildung von Gesundheitspromotoren und Hebammen im Süden von Mexiko im Bundesstaat Chiapas.

In den dortigen ländlichen Gemeinden mit indianischer Bevölkerung wird die gesundheitliche Versorgung ausschließlich von den dörflichen Gesundheitspromotoren geleistet. Sie bekommen Ausbildung in Akkupunktur und grundlegender Gesundheitsfürsorge in einer kleinen Klinik in Nuevo Poza Rica (einem Dorf nahe der guatemaltekischen Grenze) werden Kurse abgehalten und wenn nötig die örtlichen Promotoren auch materiell unterstützt.

Seit einigen Jahren werden auch Jugendliche aus den Dörfern kleine Stipendien bezahlt, die ihnen einen Schulbesuch in der nächsten Stadt, eine Fachausbildung und sogar ein Universitätsstudium ermöglichen. Für diese kontinuierliche Zusammenarbeit und Unterstützung steht als Person Beate Zimmermann aus Essen, Marions Hausärztin und Freundin, die ihr in den letzten Jahren mit Rat und alternativer Medizin zur Seite stand.

Marion nahm regen Anteil an Beates Arbeit in Mexiko und widmete dieser schon anlässlich ihres 50. Geburtstags eine Spendenaktion.

Impatientia e.V., Konto Nr. 451526437, Postbank Essen BLZ 36010043,
Stichwort: Marion


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