Protest zur Grünen Woche

Wow! 27.000 bei der Berlin-Demo am 18. Januar


20.01.2020 | Auf die Straße gingen sie zu Beginn der Grünen Woche in Berlin "für eine gesunde und enkeltaugliche Landwirtschaft, die Bauernhöfe und Klima, Insekten und Tiere, Umwelt und Natur schützt." Und: die Qualität unser aller Ernährung!

Wir haben es satt – ein Bündnis aus Landwirtschaft und Gesellschaft

Es sind Bäuerinnen und Bauern, konventionell und bio, von Tierhaltung bis Ackerbau, es sind LebensmittelhandwerkerInnen, Natur-, Umwelt- und TierschützerInnen, Aktive der Entwicklungszusammenarbeit, engagierte Jugendliche und kritische Bürgerinnen und Bürger.

Seit 2011 gehen sie zum Auftakt der weltgrößten Agrarmesse "Grüne Woche" für bäuerliche Betriebe und eine ökologischere Landwirtschaft in Berlin auf die Straße – und werden jedes Jahr mehr!

Die zahlreichen Trägerorganisationen von Wir haben es satt! – Greenpeace, Compact, WWF  und Bund Jugend, Brot für die Welt, NABU u.a. – können sich seit vielen Jahren auf ein breites Netzwerk an Förderern und Förderinnen, Medienpartner*innen und weiteren UnterstützerInnen verlassen.



Quelle: Freies Pressefoto / BUND

Einzelgewerkschaften und DGB bisher (noch) nicht dabei?

Warum eigentlich nicht? Gesunde Arbeit und gesunder Konsum, Tierwohl und bewusste Ernährung sind ohne eine Agrarwende in einer falsch subventionierten Agrarindustrie nicht denkbar – schon gar nicht klimaneutral. Und: Auch so manche Belegschaft in IG Metall-Betrieben und Gewerkschaftshäusern würde sich über eine innovative BR-Initiative – zum Beispiel für eine andere Kantinenkost, den hauseigenen Betriebsgarten oder auch "nur" die Begrünung trister Flachdächer – sicherlich freuen und aktiv in entsprechend kommunikationsfreudige Projekte mit einsteigen!

Essen ist politisch ,  für immer mehr Menschen!

Das zeigt nicht nur der Zulauf bei der jährlichen Demo in Berlin, der Massenprotest gegen das Höfesterben oder gegen Genfood, sondern auch die sehr positive Resonanz unserer Seminar-Teilnehmenden auf kleine, aber nachhaltige, ständig neue und dabei immer schmackhafte Innovationen aus unserer Küche im Bildungszentrum Sprockhövel – vom täglichen vegetarischem Speise-Angebot über den hauseigenen Kräutergarten und Honig bis hin zum laufenden Experiment einer "plastikfreie Getränkeversorgung" im Haus.

"Das hat was - und da geht auch noch was!"

Soll die Agrarwende wirklich kommen, sind auch wir selbst gefragt – als Produzen*innen, Konsument*innen und Millionen Gewerkschafter*nnen! Denn: fairer Wandel ist ohne eine faire Landwirtschaft nicht denkbar!


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