Faire Arbeit

Handwerkskonferenz in Sprockhövel

09.02.2017 | Eine Premiere: Erstmals hat die IG Metall NRW eine Handwerkskonferenz zusammen mit führenden Vertretern des nordrhein-westfälischen Handwerks veranstaltet. Es ging um den Positionsaustausch sowie neue Perspektiven für das Handwerk. Mit der Arbeitgeberseite gebe es "keinen Zielkonflikt", wenn es darum gehe, das Handwerk zu stärken, sagte IG Metall-Bezirksleiter Knut Giesler vor 130 Betriebsräten und Gewerkschaftssekretären  in Sprockhövel., "allerdings einen Wegekonflikt". Giesler kritisierte, dass es nicht in allen Gewerken landesweit geltende Tarifverträge gibt und wenn, diese nicht immer eingehalten werden. Lohnunterschiede bis zu 20% in nicht tarifgebundenen Betrieben sind die Folge.
 


»Selbstbewusst & stolz nach vorne schauen«, Carmen Schwarz, Handwerkssekretärin der IG Metall NRW (Bild: Ulrike Reinker)

Sein Vorschlag an die Unternehmerseite: Eine gemeinsame Imagekampagne "Handwerk Fair" in der man für die Stärkung der Handwerksbetriebe sowie die Vorteile von Mitbestimmung, Betriebsräten, Tarifbindung und faire Arbeits- und Wettbewerbsbedingungen wirbt. Eine Idee, die auf Interesse stieß. Mehr zu den Positionen von IG Metall, Landesregierung und den Verbandsvertretern des Schlosser-, Elektro-, Landmaschinen- und Kfz-Gewerbe berichtet die Internetseite der IG Metall NRW »in einem ausführlichen Artikel.


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