Jugendbildungskongress

Neue Ansätze und Perspektiven gesucht

07.04.2017 | Auch auf dem Jugendbildungskongress war Arbeitszeit unser Thema. Unter dem Motto der IG Metall-Kampagne "Mein Leben, meine Zeit: Arbeit neu denken!" fragten wir nach neuen Ansätzen und Perspektiven für die Jugendbildung. Die Anforderungen der Unternehmen hinsichtlich Länge, Dauer und Verteilung der Arbeitszeit haben in den letzten Jahren erheblich zugenommen. Die konkreten Problemlagen der unterschiedlichen Beschäftigtengruppen unterscheiden sich oft sehr voneinander. Was ergeben sich daraus für neue Anforderungen an die gewerkschaftliche Arbeit und unsere Jugendbildung?
  

Der Jugendbildungskongress ist Treffpunkt aller ehrenamtlichen Referentinnen und Referenten der regionalen und zentralen Jugendbildungsarbeit. Mit dabei sind auch hauptamtliche Kolleginnen und Kollegen, die in den Geschäftsstellen und Bezirken der IG Metall für Jugend(bildungs)arbeit zuständig sind und/oder selbst Seminare leiten. Neben der Qualifizierung legen wir Wert auf den Austausch und die Vernetzung.

Die rund sechzig Teilnehmende wurden zur Eröffnung mit einer auf das Thema zugeschnittenen Rede von Irene Schulz begrüßt. Irene Schulz, für Geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall auch zuständig für die ARbeitszeit, kreiste die Kernthemen der aktuellen Arbeitszeitkampagne, die Botschaften der Beschäftigtenbefragung ein und konzentrierte sich dabei auf den Fokus Jugend sowie die besonderen Anforderungen einer zielgerichteten Bildungsarbeit. Am Wochenende wurden - in zweitägiger und gemeinsamer Arbeit - Erfahrungen und neue Erkenntnisse zugeschnitten auf künftige Themenmodule in der regionalen Bildungsarbeit. Fest im Blickwinkel: die besonderen Interessen von Auszubildende, dual Studierenden, der IG Metall Jugend sowie Arbeitszeitfragen im Geschlechterverhältnisse und die Geschichte gewerkschaftlicher Auseinandersetzungen um erfolgreiche Arbeitszeitverkürzung.


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