Pflegebedürftige Angehörige?

Pflege und Beruf sind vereinbar

13.09.2013 | Zwanzig Minuten konkrete Infos liefert ein Beitrag auf WDR 5 im Rahmen des Wirtschaftsmagazins >Profit<. In der Radiosendung wird auch das Netzwerk  "Arbeiten - Pflegen - Leben" des hiesigen EN-Kreises vorgestellt – und "wärmstens zur Nachahmung empfohlen". Als kompaktes mp3-File haben wir Euch den informativen Radiobeitrag  »hier eingestellt. Das Bildungszentrum wirkt selbst an dieser Initiative als aktives Unternehmen bereits seit dem Frühjahr 2013 mit.
 
Praktische Hilfe dringend ersucht?
Im Bedarfsfall stehen Berufstätige, die kurzfristig oder dauerhafter einen Angehörigen zu versorgen haben, vor großen Problemen. Daran will das Netzwerk vor Ort zum Besseren etwas ändern. Die Kollegin Petra Böhm (sowie die Schulleitung) vertritt deshalb nicht nur das BiZ in der Kordination der EN-Initiative sondern ist seitdem die konkrete Ansprechpartnerin für betroffene MitarbeiterInnen im Bildungszentrum selbst. Das Netzwerk will diese "Betriebskoordinatoren" coachen und unterstützen.

Gründe genug, "dran zu bleiben"!
Inzwischen unterstützen bereits 13 Unternehmen die Kampagne, drei weitere haben eine Beteiligung in Aussicht gestellt und mit mehreren anderen Unternehmen ist man im Gespräch. Dazu Christa Beerman, die Sprecherin der Initiative: "Neben der Akquise weiterer Firmen planen wir mit dem Netzwerk W(iedereinstieg) diverse Serviceangebote - insbesondere für die beteiligten Unternehmen". So soll Anfang 2014 eine Servicemappe für pflegende Beschäftigte und deren Ansprechpartner/-innen in Unternehmen fertig gestellt sein. "Denn oft fehlt es leider an alltagstauglichen Informationen zu regionalen und überregionalen Unterstützungsangeboten sowie gesetzlichen Regelungen". Darüber hinaus plant das Netzwerk:
  • eine Informationsveranstaltung für die betrieblichen Ansprechpartner  (voraussichtlich im November 2014) sowie
  • die Weiterentwicklung des Portals »www.arbeiten-pflegen-leben.de mit hilfreichen Informationen und Tipps
  • inkl. der Präsentation von Beispielen guter Unternehmenspraxis aus dem EN-Kreis (Herbst/Winter 2013)

Das Ziel: bis zum Frühjaht 2014 will man mindestens 20 Unternehmen im Ennepe-Kreis zur Beteiligung am Netzwerk motiviert haben. "Hoffentlich mit nachhaltiger Wirkung", meint dazu Schulleiter Fritz Janitz. "Das Problem in den Betrieben wird – analog zur demographischen Entwicklung –  weiter wachsen. Erfordlich ist nachhaltige Beratungskompetenz vor Ort. Diese Hilfe direkt im Betrieb anzubieten, also da wo es den betroffenen Angehörigen meist sehr auf den Nägeln brennt, das ist ein guter Ansatz".

Red.


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