There is no planet B!

Klimastreik am 20.09. auch in Sprockhövel


23.09.2019 | Gemeinsam Druck machen für sozialen, ökologischen und demokratischen Wandel wollte man am Aktionstag von "Fridays for Future" auch im Bildungszentrum. Schulleitung und Betriebsrat luden - zusammen mit einem Jugend III Seminar - alle Teilnehmenden und die BiZ-Belegschaft zum gemeinsamen "Frühstück for Future" ins Foyer ein.

"Auf einem toten Planeten gibt es keine Arbeitsplätze!"

Das Jugend-Seminar unter dem passenden Titel "Global denken. Lokal Handeln" nutzte die Gelegenheit bestens. Das Seminar bastelte tagelang an einer thematisch vielseitigen und seminar-öffentlichen Ausstellung.

Mit einer kurzen knackigen und streitbaren Rede eröffneten sie am 20. September eine durchaus kontroverse Debatte. Dabei forderten sie konsequente Maßnahmen für die Reduzierung von CO2, andere politische Rahmenbedingungen für einen fairen Wandel und endlich schlaue Produkt-Innovationen gerade im Bereich von Mobilität und Energiewirtschaft. Zugleich klagten sie - und das auch mit Blick auf das eigene Konsumverhalten - sehr viel mehr persönliche Sensibilität bei den Kolleg*innen ein.


Vorschau

Bilderstrecke: Ausstellung (Quelle/Fotos: G. Reckhard) – 19 Fotos

Für die jungen Metaller*innen eine Frage der Glaubwürdigkeit von Gewerkschaften: Ihr Appell: "Wir können und sollten als aktive Gewerkschafter*innen auch selbst und durch einfache und kleine Taten im Alltag einen sehr viel aktiveren Beitrag als kritische Konsument*innen leisten: Ob das nun der teilweise oder komplette Verzicht auf Fleisch ist oder wir im Supermarkt darauf achten, dass unsere Lebensmittel mit `fairtrade´gekennzeichnet sind. Ob wir zum Einkaufen keine Plastiktüten mehr verwenden oder wir uns eben nicht jedes Jahr ein neues Smartphone kaufen. Denkt dran: There is no Planet B!".

"Inlandsfüge nur noch für Insekten!"

Der Klimastreik-Tag wurde eine insgesamt beeindruckende und erstmals weltweit organisierte Manifestation. Millionen folgten dem Aufruf mit bunten Aktionen in großen wie auch kleineren Städten. Schön, dass bei den erstaunlich großen und generationsübergreifenden Demonstrationen auch Metaller*innnen öffentlicher "Flagge" zeigten.

  • Internationalen Streikaktionen hatten Aktivitst*innen in rund 2.900 Städten und mehr als 160 Staaten angekündigt.

  • Allein in Deutschland sprachen die Veranstalter am Freitagabend von rund 1,4 Millionen Demonstrantinnen und Demonstranten.

  • Leider eher ernüchternd, das in Berlin vorgestellte "Klimapaket" der Großen Koalition.

FFF - Jetzt heißt es dranbleiben!
Auch für die IG Metall - hier nochmals »die Erklärung des IG Metall Vorstands zum Klimastreik.

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