Die Sommerschulkinder

Zukunft der Generationen – Generation Zukunft

In der Tangogruppe trafen wir auch Sebastian (19): „Ich wollte mal was anderes machen als free style oder Standardtanz“. Sebastian ist zusammen mit seiner Mutter,  IGM-Betriebsrätin in einem großen Elektronikkonzern, Vater und Geschwistern da. Auch Sebastian ist eines der sogenannten Sommerschul-Kinder und entsprechend gut vernetzt unter Teilnehmer/-Innen aller Generationen: „Uns verbinden viele Erlebisse, weshalb alle gerne wieder in Kontakt kommen!“

Ich bin Kosmopolit:
  Sebastian hat einen Studienplatz für Medienwissenschaft und Politik in Nürnberg in der Tasche: „Beruflich will ich mal forschen, lehren und natürlich die Welt verändern!“ grinst er. Gerade hat er ein halbes Jahr „work & travel“  in Neuseeland hinter sich und ist frisch aus dem Flieger gefallen: „Als ich aus dem Auto gestiegen bin, habe ich mich direkt heimisch gefühlt. Egal – altes Haus oder neues Haus – ich verbinde das Ganze einfach mit was. Und das liegt an den Menschen und der offenen Atmosphäre, die hier herrscht.“

Ich wurde hier immer ernst genommen:
Von seinen eigenen Erfahrungen in der Sommerschule spricht Sebastian beinahe liebevoll: „Ich hatte hier echt ein paar lebensverändernde Erlebnisse. Als ich zum ersten Mal kam, war ich z.B.  in einer sehr schwierigen Phase. Ich hatte kaum Freunde und fühlte mich isoliert auf meiner damaligen Schule. Hier aber war plötzlich alles ganz leicht und ich war schnell mittendrin. Ich fühlte mich ernst genommen, lernte, für mich einzustehen. Das hat mir persönlich unheimlich geholfen, weil es mir gezeigt hat, wie es geht Kontakt zu bekommen“.

Plädoyer für ein Sommerschul-Festival:
„Sommerschule ist ein tolles Format. Man erlebt in „Echtzeit“, wie Gemeinschaft gut funktionieren kann. Dabei war auch diese Kontinuität  wichtig, sich alle zwei Jahre zu sehen. Aber natürlich muss sich die Sommerschule auch immer wieder für neue Leute und zeitgemäße Themen öffnen. Mein Wunsch: Wir  „Sommerschul-Kinder“ sollten weiter Gelegenheit finden, dabei zu sein: Wir kämen bestimmt auch nur mit Zelt auf der Wiese – das reicht doch! Oder auch als Teamer – mit dem altem Spirit , aber neuen, eigenen Ideen.“

    
Bilderstrecke:  (8 Bilder).
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