Modul 4

FINANZIALISIERUNG – DIGITALISIERUNG UND UNTERNEHMENSRECHNUNG

Termin: 23.03. – 25.03.2020
Referenten: Prof. Dr. Michael Roos, N.N. und Marcello
Sessini

Der Begriff der Finanzialisierung kennzeichnet Prozesse ökonomischen und gesellschaftlichen Wandels, die sich aufgrund der zunehmenden Bedeutung der globalen Kapitalmärkte auf die Unternehmensfinanzierung erstrecken. Dieser Prozess hat in den letzten Jahren maßgeblich zur Auflösung der „Deutschland AG“ beigetragen und den Anteil global operierender Finanzinvestoren am deutschen Kapitalmarkt enorm erhöht. Das Modul 4 wird in einem ersten Teil die Charakteristika der Finanzialisierung, Ursachen und Folgen dieser Entwicklung für Transformationsprozesse in Unternehmen analysieren. In einem zweiten Teil werden die Prozesse der Finanzialisierung verknüpft mit Transformationsprozessen durch den Einsatz digitaler Techniken. Neben den makroökonomischen Auswirkungen dieser Prozesse werden ebenso die betriebswirtschaftlichen Herausforderungen für die Betriebsratsarbeit beleuchtet, um die Digitale Transformation im Sinne der Beschäftigten zu gestalten.

  • Was bedeutet der Begriff Finanzialisierung?
  • Finanzialisierung und die Transformation von Unternehmen
  • Zusammenhang zwischen Finanzialisierung und dem Einsatz digitaler Techniken
  • Durchsetzung von Informations- und Beratungsrechten des Wirtschaftsausschusses im Zusammenhang mit Digitalisierungsprozessen
  • Beratungsvorbehalt des Wirtschaftsausschusses vor unternehmeríschen Investitionsentscheidungen

Lernort Modul 4:
IG Metall Bildungszentrum Sprockhövel

Navigation