Musik, Lesungen, Kabarett und mehr

Infos und Termine: Oktober bis Dezember 2019

Für alle von uns organisierten Kultur- und Veranstaltungsangebote im Haus gilt: Eintritt frei!

Für das vierte Quartal 2019 haben wir ein Programm zusammengestellt, das hoffentlich wieder viele Interessierte findet. Selbstverständlich sind bei diesen Veranstaltungen auch Gäste aus der näheren Umgebung des Bildungszentrums Sprockhövel herzlich willkommen.

Musik, Lesung, Information und Diskussion - unser Programm ist wieder eine bunte Mischung, die hoffentlich wieder viele Interessierte findet. 

Weitere lohnenswerte Freizeit- und Kulturtipps in der Umgebung empfehlen gerne unsere KollegInnen am Empfang. Dort findet sich auch ein Ordner mit ausgewählten Infos. Fragt nach!

Unter www.nrw-tourismus.de präsentierten sich zudem – kompakt und übersichtlich – Angebote in ganz NRW: Von A wie aktiv in der Region bis Z wie Zeche Zollverein.



08. Oktober: Konzert „Auf anderen Routen“ mit Kai Degenhardt (Saal 1)

Konzert „Auf anderen Routen“
mit Kai Degenhardt


Sechs Jahre sind seit dem letzten Album des Liedermachers Kai Degenhardt ins Land gezogen. Sechs Jahre, die es persönlich und politisch in sich hatten: Die Hoffnungen der Reform-Linken auf einen grünen Kapitalismus mit menschlicherem Antlitz haben sich zerschlagen. Die Krisen-kosten sind auf die Volksmassen abgewälzt worden und werden es weiterhin, und wir sind ferner Zeugen des Aufstiegs der extremen Rechten weltweit und des Einzugs einer in Teilen neofaschis-tischen Rechtsaußenpartei in Deutschland geworden – sieben Jahrzehnte nach der Befreiung von Faschismus und Bombenkrieg.

Für einen politischen Musiker wie Kai Degenhardt, der diese Entwicklung mit offenen Augen und wachem Geist verfolgt, bilden diese Entwicklungen den Resonanzraum für seine politische Kunst.

 

Wann und wo:
Dienstag, 08. Oktober 2019,
19.00 Uhr,
Saal 1

09. Oktober: Themenabend Burnout und Co. (im Konferenzraum)

Informations- und Diskussionsveranstaltung:
Psychische Störungen auf dem Vormarsch! Eine überforderte Gesellschaft?


Burnout-Syndrom, Erschöpfung und psychische Störungen haben in unserer Leistungsgesellschaft Platz genommen. Die Kollegin Eva-Maria Böttcher möchte mit euch gemeinsam in den Schatten der Leistungs- und Arbeitsgesellschaft schauen. Mit Informationen, Film, Bildern, Texten wird sie zur Debatte einladen. Es geht um eine Überwindung der Sprachlosigkeit in der betrieblichen Gesundheitsprävention.

Wann und wo:
Mittwoch, 09. Oktober 2019,
19 Uhr,
im Konferenzraum

15. Oktober: Kabarett-Abend mit Uli Masuth (Saal 1)

Kabarett-Abend mit
Uli Masuth


Mein Leben als ICH“
Was ist los in einer Zeit, in der sich die Menschen immer häufiger selbst foto-grafieren? Die Mitmenschen zuneh-mend aus den Augen verlieren Ablen-kung immer größer geschrieben wird?
Wo Donald Trump „America first“ brüllt oder als Bedrohung empfinden? Eine Zeit, in der Ängste wachsen und und immerhin noch das Land im Blick hat, heißt es für viele Menschen nur noch: „I first!“. Ganz viel „I“. Analog zu iMac, iPhone, iPad. Aber spiele ICH ei-gentlich noch eine Rolle, in MEINEM Le-ben und im großen Ganzen?
Und wenn nicht, wie kann ich wieder auf mich aufmerksam machen? Bei Pegida mitmarschieren, AfD wählen oder mal um mich schießen?
Wie gut, dass Masuth ein fantastischer Beobachter, ein bissiger Formulierer und Meister des rabenschwarzen Humors ist, der natürlich auch die Schwächen des Gutmenschentums bloßlegt und gewaltig gegen den Strich bürsten kann.


Um mit der Stimme einer Zuschauerin zu sprechen: „Herr Masuth, Ihre leise Lesart wirkte umso tiefgängiger, Ihre Unaufdringlichkeit umso eindringlicher. Ihre charmante, augenzwinkernde Form nahm den feinsinnig dargelegten Fakten die Schwere. Mein Fazit: Eine weise, nachsich-tige, achtsame und authentische Momentaufnahme - wider Erwarten gut verdaubar!“


Auch wenn es der Titel nicht vermuten lässt, nicht ausgeschlossen, dass sich das Publikum an diesem Abend selbst begegnet. Denn in „Mein Leben als ICH“ geht es auch um SIE!, sagt Uli Masuth. Ein Kabarett-Abend mit Musik, ohne Gesang, politisch.

Wann und wo:
Dienstag, 15. Oktober 2019,
19 Uhr,
in Saal 1 des Bildungszentrums

22. Oktober: Musik in der Kneipe mit „Dieselknecht"

Musik in der Kneipe mit
„Dieselknecht

 

DIESELKNECHT: Ihr Name verrät es... Drei Viertel der Band wuchsen irgendwo auf dem Land zwi-schen Ackerbohnen und Ergänzungsfutter auf - mit Heavy Metal und Punkrock. Dann lernten sie in der Stadt Country & Bluegrass kennen – und verliebten sich!

Herausgekommen ist deutschsprachiger Independent Folk, der nach Americana klingt und Kneipe riecht.

Nach drei Alben, einer Single-Serie und einem prämierten Musikvideo zum Song „Der letzte Wilderer“ erscheint nun ihr viertes Album. Hinter dem Titel „METEOR“ verbergen sich 12 Songs, die von verlorener Liebe, schwarzen Messen und Oscar Wilde erzählen.

In Zusammenarbeit mit Mastermind Guntmar Feuerstein ist ein kleines Meisterwerk gelungen. Zumindest ein kleines...

Wann und wo:
Dienstag, 22. Oktober 2019,
19:30 Uhr,
in der Kneipe

29. Oktober: "Bob Dylan meets Rio Reiser" (Saal 1)

"Bob Dylan meets Rio Reiser"
Die BASTA-BANDE präsentiert zwei Ikonen der Rebellion

Als in den sechziger- und siebziger Jahren der Protest gegen die verkrusteten Sys-teme auf die Straße getragen wurde, galten sie als die musikalischen Sprachrohre der Revolte: Bob Dylan in den USA und Rio Reiser hier in der BRD. Aber sowohl Bob Dylan, als auch Rio Reiser haben sich gegen ihr jeweiliges Image als Protest-sänger aufgelehnt und ihre Fans mit lyrischen und poetischen Songs vor den Kopf gestoßen – bisweilen sogar mit voller Absicht...
In dem musikalisch-erzählerischen Programm „Dylan meets Reiser" werden die wichtigsten politischen und poetischen Songs der beiden Künstler miteinander verglichen, in ihrem jeweiligen Kontext dargestellt und natürlich live auf die Bühne gebracht. Extra zu diesem Zweck sind die Dylan-Texte nachgedichtet und ins Deutsche übertragen worden.

„Dylan meets Reiser" ist ein ebenso fetziges wie informatives Programm der BASTA-BANDE. Die drei Vollblut-Musiker interpretieren die Songs von Dylan und Reiser zwar eigenwillig, aber doch getragen von Respekt vor ihren Schöpfern. Und ganz nebenbei erscheinen Bob Dylan wie Rio Reiser an diesem Abend in einem neuen Licht.

Wann und wo
Dienstag, 29. Oktober 2019,
19:00 Uhr,
im Saal 1

05. November: Duo “Cuppatea“: Heimat – Fremde – Welt (Saal 1)

Duo “Cuppatea“: Heimat – Fremde – Welt

Das Duo Cuppatea besteht aus Sigrun Knoche (Gesang, Flöten, Bass) und Joachim Hetscher (Gitarre, Gesang).

Politisch, musikalisch, literarisch und sogar philosophisch wird es in diesem Programm. Die ausgewählten Songs und die Lyrik aus verschiedenen Epochen rankten sich allesamt um das Thema „Heimat – Fremde – Welt“.

Einige der Gedichte und Liedtexte stammten dabei aus der Feder von Joachim Hetscher. Das musikalische Spektrum vom deutschen Heimatlied über sozialkritische Protestsongs bis zu Jazz und Rock ist zwar eine wüste Mischung, aber im Programmablauf immer stimmig. Be-sonders angenehm ins Ohr geht die tiefe Alt-Stimme von Sigrun Knoche. Die Vorträge erwei-sen sich dabei nicht nur in musikalischer Hinsicht, sondern auch textlich und inhaltlich als ausgesprochen anspruchsvoll.

Wann und wo:
Dienstag, 05. November 2019,
19 Uhr,
im Saal 1

06. November: Themenabend Burnout & Co. (im Konferenzraum)

Informations- und Diskussionsveranstaltung:
Psychische Störungen auf dem Vormarsch! Eine überforderte Gesellschaft?


Burnout-Syndrom, Erschöpfung und psychische Störungen haben in unserer Leistungsgesellschaft Platz genommen. Die Kollegin Eva-Maria Böttcher möchte mit euch gemeinsam in den Schatten der Leistungs- und Arbeitsgesellschaft schauen. Mit Informationen, Film, Bildern, Texten wird sie zur Debatte einladen. Es geht um eine Überwindung der Sprachlosigkeit in der betrieblichen Gesundheitsprävention.

Wann und wo:
Mittwoch, 06. November 2019,
19 Uhr,
im Konferenzraum

12. November: Buchvorstellung und Lesung mit Hellmut Lemmer (Bistro)

Buchvorstellung und Lesung mit Hellmut Lemmer:
Die Fünfzigerjahre im Sauerland: Aus dem Schatten des Zweiten Weltkriegs in die Hoffnungen des Neuanfangs


In den Fünfzigerjahren ist die Erinnerung an den Zweiten Weltkrieg noch gegenwärtig. Ein neues Schuljahr beginnt und für die Kinder ist es nicht nur eine Zeit erster Schritte in einem neuen Le-bensabschnitt, sondern auch des Zurechtkom-mens in der oft alles andere als leichten Nach-kriegszeit. Immer noch begegnet man Alt-Nazis, traumatisierten Kriegsheimkehrern und briti-schen Besatzungstruppen. In den Baracken am Ortsrand leben Flüchtlinge und Vertriebene aus den Ostgebieten, Menschen, die nach Anschluss suchen, Heimatlosen, die jedoch kaum einer will. Vorurteile und Verbohrtheit machen nicht nur den davon Betroffenen das Leben schwer, son-dern auch jenen, die sich und ihre Sorgen dahin-ter zu verstecken versuchen. Aber es gibt eben auch hoffnungsvolle Neuanfänge, unbeschwerte Lebensfreude und vorbehaltlose Hilfsbereit-schaft. Das Leben regt sich vorsichtig, löst sich aus der Erstarrung der schlimmen Kriegserfah-rungen, und erste zarte Liebesbande werden ge-knüpft …

Hellmut Lemmers Roman „Herzkartoffel“ erzählt Sauerländer Geschichte und Geschichten, zeigt, wie sehr Heimat für Menschen an Bedeutung gewinnt, je mehr ihnen ihr Verlust droht.


Wann und wo:
Dienstag, 12. November 2019,
19 Uhr,
im Bistro

19. November: Free Bears (in der Kneipe)

Musik in der Kneipe : FREE BEARS
„Got my head high in the sky, my feet deep in the ground …“

Americana – unser Stil – geprägt von Countrymusic, Rock´n´Roll, Folk, Bluegrass, Rock und Blues und whatever – weil wir nichts anderes können und wollen. Wir kommen immer wieder gerne nach Hause, weil dort unsere Wurzeln sind und eben dort auch unsere Songs entstehen. Dort, wo wir herkommen – der Kohlenpott – geht es um Frauen, Autos, Arbeit, das Leben, Sport, Spaß haben, große Sorgen, kleine Sorgen – jeder packt sein Zeug so in die Songs rein.

Dementsprechend sind auch die Songs anderer Künstler in unserem Repertoire sorg-fältig ausgewählt und fügen sich nahtlos in unsere Philosophie ein.
Ob es nun Songs der FREE BEARS sind, von Johnny Cash, BR 549, Gary Allan, Dwight Yoakam oder den Mavericks – Carsten Aufermann (Drums), Norbert Hehemann (Gitar-ren), Reinhold Brieseck (Bässe) und George Foxman (Gesang und Gitarren) – es ent-wickelt sich immer die entsprechende Mixtur aus Ehrlichkeit, Handwerk, Spaß, Schmutz und viel, viel Leidenschaft.

Wann und wo:
Dienstag, 19. November 2019
19.30 Uhr,
in der Kneipe

26. November: Filmvorstellung "Willkommenskultur und so ..." (Saal 1)

“Willkommenskultur und so… ”
Dokumentarfilm von Markus Matzel über die Sprockhöveler Flüchtlingshilfe als Beispiel für eine gelingende Willkommenskultur in Deutschland


Als die Zuwanderung 2015 auf dem Höhepunkt war, wurde der Begriff „Willkommenskultur“ in Deutschland neu mit neuem Leben gefüllt. Ob in Bayern oder Schleswig-Holstein, überall wurde den Menschen, die vor Kriegen oder anderer existenzieller Bedrohung geflohen waren und ihre Heimat verlassen mussten, spontan von der hiesigen Zivilbevölkerung geholfen. Selbstorgani-sierte Initiativen entstanden, die den Geflüchteten das „Ankommen“ in Deutschland erleichtern sollten.

Während einige Flüchtlingsinitiativen nach vier Jahren ihre Arbeit einstellten, hat die Flücht-lingshilfe Sprockhövel stetigen Zuwachs an ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und an ihren Projekten zu verzeichnen. Mit Interviews, im Gespräch und mit der Kamera berich-tet der Film davon, mit welchen Mitteln die Sprockhöveler den Geflüchteten in Deutschland da-bei helfen, sich ein neues Leben aufzubauen. Und umgekehrt: Mit ihrem spezifischen Wissen und ihren Erfahrungen bringen die Geflüchteten sich heute in das gesellschaftliche Leben ein – eine Bereicherung für alle Beteiligten.

Wann und wo:
Dienstag, 26. November 2019
19 Uhr,
im Saal 1

27. November: Themenabend Burnout & Co. (im Konferenzraum)

Informations- und Diskussionsveranstaltung:
Psychische Störungen auf dem Vormarsch! Eine überforderte Gesellschaft?


Burnout-Syndrom, Erschöpfung und psychische Störungen haben in unserer Leistungsgesellschaft Platz genommen. Die Kollegin Eva-Maria Böttcher möchte mit euch gemeinsam in den Schatten der Leistungs- und Arbeitsgesellschaft schauen. Mit Informationen, Film, Bildern, Texten wird sie zur Debatte einladen. Es geht um eine Überwindung der Sprachlosigkeit in der betrieblichen Gesundheitsprävention.

Wann und wo:
Mittwoch, 27. November 2019,
19 Uhr,
im Konferenzraum

02. Dezember: Gewerkschaftschor „Chorrosion“ „Empört euch – Lieder gegen rechts“ (Saal1)

Revue-Konzert:
Gewerkschaftschor „Chorrosion“
„Empört euch – Lieder gegen rechts“


Wann und wo:
Dienstag, 03. Dezember 2019,
19:00 Uhr,
im Saal 1

 

10. Dezember: Gewerkschaftschor „Chorrosion“ „Empört euch – Lieder gegen rechts“ (Saal1)

Revue-Konzert:
Gewerkschaftschor „Chorrosion“
„Empört euch – Lieder gegen rechts“


Wann und wo:
Dienstag, 10. Dezember 2019,
19:00 Uhr,
im Saal 1

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