IN EXCHANGE VI

Ausstellungseröffnung heute um 14.30 Uhr

26.05.2014 | Anlässlich der heutigen Eröffnung unserer EU-Ausstellung „IN EXCHANGE“ (IM AUSTAUSCH) machen wir heute auch die Geschichten „hinter den Bildern“ von Max Rippon (a.k.a. Ripo) sichtbar: Seine künstlerisch verarbeiteten Texte (Presseschlagzeilen und Zitate), umgesetzt in sieben „bewegliche“ Bilder, basieren auf realen Geschichten aus Europa, recherchiert aus der (Online-)Presse im Vorfeld der Europawahl 2014. Hier also die Quellen und Stories im Einzelnen: 




UNSERE EMPFEHLUNG: LESEN. KOMMEN. (BILDER) GUCKEN.


„A KIND OF UNITED STATES OF EUROPE (?)”…



Quelle: Sam Wilson/BBC-News // 1. April 2014

Präsident Winston Churchill machte 1945 mit obigen Worten selbst den Vorschlag für ein gemeinsames europäisches Projekt. Ein Artikel auf BBC News charakterisiert die Beziehung zwischen England und Europa “ as a long and rocky relationship” – vom späten Eintritt bis heute (building bridges and burning them). Das Thema/Zitat wählte Max wohl auch mit Blick auf seine eigene Herkunft und Biographie. Die Fragen dahinter bleiben auch heute aktuell: Wie organisiert sich Europa politisch sinnvoll? Was ist Beteiligung? Wie kommen wir zu einem demokratischen Europa -  in bester Verfassung?

Hier der Artikel im Wortlaut:
http://www.bbc.com/news/uk-politics-26515129

„Black Briton aims to be Estonian MEP"…



Quelle Damien McGuiness, BBC-Team Talin

Mal eine andere Geschichte zum Thema “OnewoMan – on vote”: Abdul Tural ist nicht nur der erste Schwarze im “weißen” Stadtparlament von Talin (Estland). Er tritt 2014 – wohlgemerkt als britischer Staatsbürger – auch als Kandidat an, um eines von sieben estländischen EU-Mandaten zu erobern. Turals Credo:  "I don't look like everyone else here, so I'm a visible proof that European integration can work". Wir sagen: Respekt! Und: Ungeteiltes Wahlrecht für alle!

Hier der Artikel im Wortlaut:  
http://www.bbc.com/news/blogs-eu-27103706

„EUROPA. Unser Job!“



Quelle: Slogan der IG Metall-Initiative zur EU-Wahl 2014

"Schaffen wir ein Europa mit einem starken Parlament und schlagkräftigen europäischen Betriebsräten". Damit UNSER Europa eine Zukunft bekommt!“. Dies ist nur einer der vielen "O-Töne", mit denen Metaller/-innen in ihrer Kampagne zur EU-Wahl 2014 Gesicht zeigen für ein anderes und soziales Europa.

Hier mehr zur EU-Initiative der IG Metall
http://www.igmetall-fuer-europa.com/

„BRÜSSEL BEUGT SICH BÜRGERWILLEN“...



Quelle: Marlies Uken, DIE ZEIT / Wirtschaftsressort

Es war das erste (!) erfolgreiche Bürgerbegehren in der Geschichte der EU: Mehr als 1,6 Millionen Bürger verlangten im vergangenen Herbst von der EU-Kommission, das Menschenrecht auf Wasser und sanitäre Grundversorgung gesetzlich festzulegen um so zu verhindern, dass der Wassersektor privatrechtlich liberalisiert wird. Initiator des Begehrens war die Initiative Right2Water / Menschenrecht auf Wasser. Hat sie ihr Ziel erreicht? Mit welchen neuen Initiativen stärken wir direkte Demokratie  - lokal und global?

Hier der Artikel im Wortlaut:
http://www.zeit.de/wirtschaft/2014-03/menschenrecht-auf-wasser-eu-buergerinitiative

„GRIFF NACH DEN STERNEN“ ...



Quelle: Christian Kleber 15.04.2014 / HANDELSBLATT

"Ich bin ein EU-Baby", titelt das Handelsblatt. Wohin steuert Europa und wie begreift die Jugend die Union? Immer mehr junge Menschen sehen in Europa nicht die große Krise, sondern die große Chance. Wie sie diese nutzen, haben Studenten der TU Dortmund untersucht. Die Ergebnisse – ihre Videos und Interviews – präsentieren sie in einem Multimediaprojekt bei Handelsblatt Online. Wir finden: Eine schöne Idee!

Hier die Page der TU und der Artikel im Wortlaut:
http://tool.handelsblatt.com/infografik/europawahl2014/#EU_Baby

„Los jovenes Españoles encuentran trabajo en Gran Bretaña“



(Junge Spanier finden neue Jobs in Großbritannien)

Quelle: Video ZEIT-online 18. April 2014

„London ist ein Anziehungspunkt für junge Spanier: Statt sich zu Hause vergeblich um Arbeit zu bemühen, zieht es sie in die Millionenstadt. Selbst enorm hohe Mietpreise sind da kein Hindernis". Geflüchtet sind sie vor derzeit über 50 Prozent Jugendarbeitslosigkeit in Spanien. Hoch qualifiziert landen sie erst einmal in Aushilfsjobs, aber sind dennoch voller Tatendrang und Optimismus. Gute Arbeit, faire Jobs, neue Freizügigkeit in Europa? Wer bleibt auf der Strecke? Was bieten ihnen die europäischen Gewerkschaften an?

Hier das Video:
http://www.zeit.de/video/2014-04/3478809450001/europa-junge-spanier-finden-neue-jobs-in-grossbritannien
und erste Antworten der IG Metall
http://www.igmetall.de/SID-B51F7E64-1CB84301/waehlen-gehen-damit-europa-eine-zukunft-bekommt-13609.htm

„Frieden ist nicht alles. Aber alles ist nichts, ohne Frieden“.



Quelle: Willi Brandt, Kanzler und Friedensnobelpreisträger 1971


Europa-und Kommunalwahlen fallen am 25. Mai 2014 in NRW auf einen Termin. Kehren wir also zurück nach NRW:  Zum Beispiel ins Willi-Brandt-Berufskolleg nach Duisburg-Rheinhausen (für Metaller/-innen ein Stadtteil mit besonderer Historie). Das eigene Leitbild ihres Kollegs  - Frieden, Toleranz, Demokratie und Beteiligung – haben sie mit diesem Zitat ihres Namenspatrons überschrieben. 100 Jahre nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges ein politischer Auftrag an uns alle.

Hier die Homepage des Berufskollegs:
http://www.wbbk.de

FAZIT: THINK LOCAL. ACT GLOBAL.
Und umgekehrt!
Bleiben wir „IN EXCHANGE“ ...

... und nutzen die einjährige Ausstellung als „Treffpunkt“ zum internationalen Austausch über unsere Ideen für ein faires und gerechtes Europa.  

THANK YOU MAX ;-))


Aktuelles

Kampagnen

  •