Die Wettbewerbsteilnehmer

Streetartists von Berlin bis Kapstadt

Acht tolle Künstlerinnen und Künstler haben zugesagt, eigene Entwürfe für die Frontfassade des Bildungszentrums einzureichen. An den Start gehen Streetartists von Berlin bis Barcelona, Kapstadt bis Köln, Koblenz bis New York.
 

Jim Avignon - Berlin

Jim Avignon hat sich von seinen Wurzeln in der Comic- und Plakatkunst zu einem der vielseitigsten Persönlichkeiten der gegenwärtigen internationalen Kunst- und Musikszene entwickelt. Sein bissig-humorvoller Stil ist unverwechselbar; komplexe Themen reduziert er spielerisch auf das Wesentliche. Jim Avignon gilt als konsequenter Konzeptkünstler, der mit seiner Kunst längst Einzug in Museen in auf der ganzen Welt gehalten hat.

»http://www.jimavignon.com
 

Hendrik 'ecb' Beikirch - Koblenz

Hendrik Beikirch’s Beschäftigung mit großformatigen Portraits erstreckt sich auch auf die Leinwand. Das Schicksal von Individuen mit kollektivem Charakter bildet das zentrale Thema einer langfristig angelegten Serie von Werken. Zufällige Begegnungen und Unterhaltungen liefern das Material für diese seelenspiegelnden Bilder, welche die persönliche Geschichte ebenso wie den individuellen Ausdruck auf Leinwand festhalten. Die Gesichter selbst stellen niemand bestimmten dar und sind gerade deswegen so leicht wiedererkennbar. Die Anonymität der Portraits steht hier im Zentrum, sodass freie Assoziationen mit Einzelpersonen aus der Masse möglich werden.

»http://hendrikbeikirch.com/
 

Dal - Kapstadt

Der studierte Bildhauer DAL widmet sich seit 2004 dem Kunstbereich Urban Art. Seine Werke scheinen auf den ersten Blick riesige Drahtgeflechte zu sein, die aus der Wand springen. Erst auf den zweitem Blick erschließt man hinter den verflochtenen Strukturen Darstellungen von Mensch oder Tier, die meist im schlichten schwarz-weiß an der Wand gemalt sind.

»http://www.daleast.com
 



 

Debug Visuals - Köln

Debug Visuals, das sind die Kölner Künstler Sebastian Karbowiak aka Daiker und Pierre Galic aka Morbit. »Debug Visuals basiert auf der Idee unserem gesamten visuellen Output einen Namen und ein Gesicht zu geben – ein Label als bindendes Glied zwischen unseren Projekten und den verschiedenen Medien. In der weitläufigen Grauzone zwischen Grafik- Design und Kunst suchen wir nach Möglichkeiten unsere Arbeit zu streuen und so unser visuelles Umfeld mitzugestalten.« Debug Visuals arbeiten mit verschiedenen Medien von der Wand als Bildträger über Papier bis hin zu gelegentlich intermedialen Installationen.

»http://www.debugvisuals.blogspot.de
 

Faith - Kapstadt

Die autodidakte Künstlerin Faith47 bezieht ihre Inspiration vornehmlich intuitiv aus ihren politischen und existentiellen Fragen. Ihre Arbeit findet auf einer metaphorischen Ebene statt. Die besondere Liebe zu ausgestorbenen Räumen ermöglicht es ihr, das Augenmerk des Betrachters charmant auf die einfache Schönheit der Umgebung zu lenken. Faith47 etabliert sich zunehmend auch international als unverwechselbare Graffiti- und Streetart-Künstlerin.

»http://www.faith47.com
 

Maya Hayuk - New York

Maya Hayuks Gemälde und Installationen sind strahlende Gebilde aus Licht, Farbe und Abstraktion. Die Bezugnahme auf indigene Bildsprachen in ihren Arbeiten vermittelt ein hohes Maß an Vitalität und Spontanität. Gekonnt verwebt Hayuk visuelle Informationen aus ihrer unmittelbaren Umgebung in ausgefeilte, malerische Abstraktionen und lässt dabei ein fesselndes Amalgam aus populärkulturellen Bezügen und hochversierten Maltechniken entstehen. Bereits an vielen Orten der Welt konnte sie ihre ebenso riesen- wie ikonenhaften Wände malen und unterhält, wenn gerade nicht auf Reisen, ein Atelier in Brooklyn. Sie selbst betrachtet ihre Arbeit im Atelier und das Malen von Wänden als ein symbiotisches Wechselspiel.

»http://www.mayahayuk.com
 

Ripo - Barcelona

Der gebürtige US-Amerikaner Max Rippon aka RIPO lebt und arbeitet seit 2005 in Barcelona, Spanien. Seine Arbeiten nehmen textbasierte Züge an, sie erforschen und kommunizieren vorallem über Kalligraphie, Typographie und handgemalten Elmenten. Seine Bildsprache stellt häufiger Fragen als dass sie konkreteAntwortem gibt - immer mit einem Hauch Sarkasmus und Humor. Seine künstlerischen Einflüsse bezieht er vorallem aus seiner Jugend in NYC sowie seinen Reisen durch Europa und Lateinamerika im Rahmen seiner internationalen Mural-Projekte.

»http://www.ripovisuals.com
 

Zedz - Mailand

Der aus Amsterdam stammende Künstler Zedz versucht das Graffiti zu materialisieren, indem er seine Werke von zweidimensionalen in dreidimensionale Einheiten umwandelt. Auf der Basis von Typographie erarbeitet und entwickelt er neue Möglichkeiten, seinen Namen zu präsentieren. Neben Rhythmus, Form und Dimensionalität ist es nicht zuletzt die Lesbarkeit seiner Werke, die dem Künstler wichtig ist.


»http://www.zedz.org